Hamid Shahriari, der Generalsekretär der Weltversammlung zur Annäherung der islamischen Religionsgemeinschaften, betonte auf der internationalen Konferenz "In Gedenken an Scheich Seyyed Yahya von Baku", die am Sonntagmorgen in Baku stattfand, die Notwendigkeit, zwei Prinzipien - "Menschenwürde" und "Gerechtigkeit" - Beachtung zu schenken, und sagte: "Diese beiden Prinzipien können die Grundlage für gerechte Beziehungen zwischen Nationen und Ländern bilden."
Betonung der grundlegenden Menschenrechte
Shahriari wies auf die Stellung der Menschenwürde in den islamischen Lehren hin und stellte klar: "Menschenwürde ist ein göttliches Recht, und alle Menschen, unabhängig von Religion, Glauben und Überzeugung, haben Anspruch auf dieses Recht." Er verwies auch auf die Bedeutung der Gerechtigkeit als eines der sozialen Werte im heiligen Koran und sagte: "Die Einhaltung der Gerechtigkeit muss in den Beziehungen zwischen Menschen und Gemeinschaften Beachtung finden."
Palästina, ein Opfer der Menschenrechtsverletzungen
Der Generalsekretär der Weltversammlung zur Annäherung der islamischen Religionsgemeinschaften betonte die Notwendigkeit, die grundlegenden Menschenrechte zu achten, und erklärte: "Das Recht auf Leben, Freiheit, Zugang zu Wohnraum, Nahrung und Heimat sind grundlegende Menschenrechte, die ohne jede Diskriminierung für alle Menschen anerkannt werden müssen." Er wies auch auf die weit verbreitete Verletzung dieser Rechte in der Welt hin und sagte: "Das palästinensische Volk gehört zu den Hauptopfern dieser Situation, und das, was in Palästina und insbesondere im Gazastreifen geschieht, zeigt die Notwendigkeit einer ernsthafteren Beachtung der Menschenrechte durch die internationale Gemeinschaft."
Kritik an den doppelten Standards des Westens
Shahriari kritisierte die "doppelten Standards des Westens" im Umgang mit Krieg und Menschenrechten und betonte: "Wenn Massaker und Vertreibung verurteilt werden, sollte diese Verurteilung überall auf der Welt und für alle Nationen gleich sein." Er wies auf die Notwendigkeit praktischer Unterstützung für das palästinensische Volk hin und sagte: "Jetzt ist die Zeit gekommen, dass islamische Länder und die Freien der Welt zusammenkommen, um das palästinensische Volk zu unterstützen."
Betonung der Unabhängigkeit und Sicherheit der Region
In einem anderen Teil seiner Rede wies Shahriari auf den jüngsten erzwungenen Krieg gegen den Iran hin und betrachtete ihn als Test für die Unabhängigkeit und Leistungsfähigkeit der Islamischen Republik Iran. Er sagte: "Ein starkes Iran kann ein Modell für islamische Länder sein, um anstelle von Abhängigkeit von ausländischen Mächten auf ihre eigenen inneren Kapazitäten zu setzen."
Der Generalsekretär der Weltversammlung zur Annäherung der islamischen Religionsgemeinschaften betonte auch die Notwendigkeit der Unabhängigkeit der Länder der Region zur Gewährleistung der Sicherheit und warnte davor, dass die Sicherheit der Region nicht zu einem Instrument zur Sicherung der Interessen ausländischer Mächte werden sollte.
Fazit
Angesichts der in dieser Konferenz geäußerten Ansichten scheint es, dass die Zeit gekommen ist, dass islamische Länder mehr praktische Maßnahmen zur Stärkung der Zusammenarbeit und Solidarität in der islamischen Welt und zur Unterstützung des palästinensischen Volkes ergreifen.
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Al Jazara
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