Die Katastrophe im «Al-Saada»-Gebäude in Gaza ereignete sich und zeigte erneut das Ausmaß der Zerstörungen und der biologischen Gefahren, die durch den Völkermord des israelischen Regimes gegen das palästinensische Volk verursacht wurden. Dieses Gebäude, das vielen obdachlosen Flüchtlingen Zuflucht bot, stürzte in den frühen Morgenstunden des gestrigen Tages (Sonntag) ein und führte zum Tod mehrerer Bürger. Die Suchoperation zur Auffindung von etwa 100 Vermissten ist nach wie vor mit einem akuten Mangel an Ressourcen konfrontiert.
Gefährliche Situation anderer Gebäude
Hamas erklärte in einer Stellungnahme, dass diese Katastrophe das direkte Ergebnis der zerstörerischen Politik der Besatzer sei, die durch umfangreiche Bombardierungen von Wohngebieten die Menschen gezwungen hätten, in beschädigte und kurz vor dem Einsturz stehende Gebäude zu fliehen. Der Mangel an technischen Hilfsmitteln und Abrissmaschinen frisst schnell die goldene Zeit für die Rettung der unter den Trümmern Eingeschlossenen auf.
Mehr lesen: Goldminenunglück im Sudan fordert das Leben von mindestens 70 Menschen
2.000 Gebäude in ähnlicher Lage
Nach Angaben der Hilfs- und Rettungsorganisation in Gaza ist die Gefahr im «Al-Saada»-Gebäude kein Einzelfall. Hamas hat erklärt, dass etwa 2.000 weitere Gebäude im Gazastreifen in einer ähnlichen Lage sind; Gebäude, die durch die Angriffe des israelischen Regimes schwer beschädigt wurden und deren Einsturz „jederzeit“ möglich ist. Diese Situation setzt das Leben von Tausenden von Palästinensern einer realen, anhaltenden und ernsthaften Gefahr aus.
Die Führer der Hamas forderten in dieser Erklärung sofortige und praktische Maßnahmen zur Beendigung dieser Situation. Die Hauptpunkte der Forderung von Hamas umfassen die Aufhebung der Beschränkungen und das Ende der Belagerung, die den Zugang zu Hilfs- und Rettungsgeräten sowie schweren Maschinen in den Gazastreifen verhindert. Zudem fordert Hamas internationale Verantwortung und Druck auf das israelische Regime sowie die Aufforderung an die US-Regierung und internationale Institutionen, ihren rechtlichen und humanitären Verpflichtungen gegenüber den Zivilisten in Gaza nachzukommen.
Hamas betonte am Ende ihrer Erklärung, dass sie für die Märtyrer Barmherzigkeit und für alle Verletzten und unter den Trümmern Eingeschlossenen Gesundheit wünscht und dass das Fortbestehen des Schweigens gegenüber dieser Situation ein grünes Licht für größere humanitäre Katastrophen in Gaza bedeutet.
Mehr lesen: Mindestens 20 Menschen starben nach dem Einsturz eines Gebäudes in Gaza · Gesundheitsministerium Gaza: 3 neue Märtyrer und 27 Verletzte in den letzten 24 Stunden
Al Jazara
روایت خاورمیانه



