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Ursula von der Leyen stellt Kanada als ersten assoziierten Mitgliedstaat der Europäischen Union vor منبع تصویر: khabaronline.ir
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Ursula von der Leyen stellt Kanada als ersten assoziierten Mitgliedstaat der Europäischen Union vor

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Ursula von der Leyen erwähnte in ihrer Rede im Europäischen Parlament Kanada als ersten "assoziierten Mitgliedstaat" der Europäischen Union. Dieser Vorschlag wurde im Hinblick auf die Diversifizierung der Handelsbeziehungen Kanadas und die Verringerung der Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten gemacht.

Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, stellte in ihrer Jahresansprache am 26. September 2023 im Sitz des Europäischen Parlaments in Straßburg Kanada als ersten "assoziierten Mitgliedstaat" der Europäischen Union vor. Dieser Vorschlag wurde vor dem Hintergrund wirtschaftlicher und politischer Spannungen zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten gemacht und zielt darauf ab, die Handelsbeziehungen Kanadas zu diversifizieren und die Abhängigkeit vom US-Markt zu verringern.

Neuer Kooperationsvorschlag mit Kanada

Von der Leyen erklärte in dieser Rede, dass die vorgeschlagene Partnerschaft darauf abzielt, einen "gemeinsamen Raum für wirtschaftliches Wohlstand und Sicherheit" auf der Grundlage des Freihandelsabkommens zwischen der Europäischen Union und Kanada (CETA) zu schaffen. Sie betonte, dass die Zusammenarbeit zwischen Europa und Kanada nicht nur auf den Handel beschränkt sein wird, sondern auch auf gemeinsamen demokratischen Werten basieren wird. Von der Leyen sagte: "Wir haben eine gemeinsame Sicht auf die Welt: von künstlicher Intelligenz bis zum Klimawandel, von der Arktis bis zur Geopolitik."

Diese Äußerungen von der Leyens werden als bedeutende Veränderung in der Politik der Europäischen Union angesehen, da dieser Block historisch gegen flexible Konzepte Widerstand geleistet hat. In diesem Zusammenhang lud sie Mark Carney, den Premierminister Kanadas, ein, sich ihr in Straßburg anzuschließen und am Donnerstag seine Rede zu halten.

Energie- und Sicherheitsherausforderungen

Von der Leyen sprach in ihrer Rede auch die Herausforderungen an, die sich aus der Abhängigkeit von Energiequellen ergeben, und sagte: "Seit Beginn des Konflikts im Persischen Golf haben uns die Importe fossiler Brennstoffe 90 Milliarden Euro mehr gekostet, ohne dass wir auch nur ein Molekül mehr Energie erhalten haben." Sie betonte auch die Notwendigkeit, grüne Energiequellen, einschließlich erneuerbarer und nuklearer Energien, zu entwickeln.

Die Präsidentin der Europäischen Kommission wies in dieser Rede auch auf die Notwendigkeit hin, einen Mechanismus neben Artikel 4 der NATO zu schaffen, und sagte: "Wir haben immer noch zu viele gefährliche Abhängigkeiten. Bei vielen kritischen Rohstoffen sind wir zu über 80 Prozent und bei einigen seltenen Erden sogar zu 90 Prozent von China abhängig." Diese Äußerungen spiegeln die ernsthaften Bedenken Europas in Bezug auf Energiesicherheit und Rohstoffversorgung wider.

Bedenken bezüglich des Nahen Ostens und der Menschenrechte

Von der Leyen wies auch im Hinblick auf den Nahen Osten auf das menschliche Leid in Gaza und die Gewalt von israelischen Siedlern im Westjordanland hin und sagte: "Die Entscheidung des israelischen Kabinetts, das illegale Siedlungsprojekt E1 voranzutreiben, ist inakzeptabel." Sie betonte, dass Europa eine größere Rolle bei der Unterstützung der Rechte der Palästinenser und der Aufrechterhaltung der Zwei-Staaten-Lösung spielen müsse.

Abschließend wies von der Leyen darauf hin, dass die Mitgliedstaaten der Europäischen Union derzeit nicht in der Lage sind, den notwendigen Konsens für eine einheitliche Reaktion auf die Entwicklungen im Nahen Osten zu schaffen, und sagte: "Wenn Europa gespalten ist, kann es den Verlauf der Ereignisse nicht ändern." Diese Worte verdeutlichen die Herausforderungen, vor denen Europa auf internationaler Ebene steht, und die Notwendigkeit der Solidarität unter den Mitgliedstaaten dieser Union.

Quelle: khabaronline.ir

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