Die irakischen Milizen, insbesondere die von Iran unterstützten Gruppen, haben trotz der nahenden Frist vom 30. September 2026 zur Entwaffnung klar erklärt, dass sie keine Absicht haben, ihre Waffen abzugeben. Diese Situation wirft viele Fragen zur zukünftigen Sicherheitslage im Irak nach dem Abzug der amerikanischen Truppen auf.
Prognose zur Sicherheitslage im Irak
Mit dem nahenden Ende der jahrzehntelangen militärischen Präsenz der USA im Irak und dem Beginn des Entwaffnungsprozesses der nichtstaatlichen bewaffneten Gruppen sind Analysten und irakische Beamte stark besorgt über die Fähigkeit der Milizen, ihre Angriffe fortzusetzen. Diese Sorgen haben sich insbesondere nach den jüngsten Angriffen der USA und Israels auf den Iran verstärkt. Die irakischen Milizen haben weiterhin Einrichtungen, die mit den USA in Verbindung stehen, sowohl im Irak als auch außerhalb des Landes ins Visier genommen.
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Ansatz der irakischen Regierung
Die irakische Regierung bemüht sich, die bewaffneten Gruppen unter die Kontrolle ihrer Sicherheitskräfte zu bringen. Viele dieser Milizen sind als Teil der Hashd al-Shaabi bekannt, einem Bündnis bewaffneter Gruppen, das offiziell Teil der irakischen Streitkräfte ist, aber unabhängig agiert. Die irakischen Beamten sind bestrebt, die beweglichen Waffen dieser Gruppen an das zentrale Kommando der Hashd al-Shaabi zu übergeben, damit diese Gruppen unter der Kontrolle der Regierung stehen.
Dennoch sind Hauptkräfte wie die Kata'ib Hezbollah und die Harakat al-Nujaba entschieden gegen die Entwaffnung und haben Bedingungen festgelegt, die die irakische Regierung nicht sofort erfüllen kann. Zu diesen Bedingungen gehört die Übergabe der Waffen und deren Organisation auf eine Weise, die der Regierung mehr Kontrolle gibt.
Sicherheitsherausforderungen in der Kurdistan-Region
Der Abzug der amerikanischen Truppen könnte vorübergehend einige Bedrohungen verringern, aber Experten zufolge bleibt die Kurdistan-Region im Irak weiterhin gefährdet durch Angriffe von Milizen und Gruppen, die mit dem Iran verbunden sind. Diese Gefahr erhöht sich insbesondere im Hinblick auf Angriffe auf Stützpunkte von iranischen kurdischen Oppositionellen, Energieeinrichtungen und sogar Regierungsbüros.
Angesichts der aktuellen Situation wird wahrscheinlich bis zum 30. September keine Gruppe entwaffnet werden, und die Verhandlungen werden weiterhin fortgesetzt. Diese Situation könnte zu weiterer Instabilität im Irak führen und den Bedarf an neuer Aufmerksamkeit und Planung für die zukünftige Sicherheitslage des Landes verdeutlichen.
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Al Jazara
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